Fahrradschaltung
Fahrradschaltungen ermöglichen es dem Radfahrer, verschiedene Steigungen oder
Gefälle mit einer angenehmen Trittgeschwindigkeit zu bewältigen. So tritt man
bergab nicht ins Leere, und bergauf muss nicht für jeden Tritt die maximale
Kraft aufgewendet werden. Jede Gangschaltung funktioniert nur dann reibungslos
wenn diese fachgerecht montiert und eingestellt wurde.
Nabenschaltung oder Kettenschaltung
Es gibt zwei Typen von Fahrradschaltungen, die man an handelsüblichen Rädern
findet: Naben- und Kettenschaltungen. Nabenschaltungen verstecken ihre Mechanik
im Inneren der Hinterradnabe. Sie ist gut vor Schmutz geschützt, daher wenig
schadensanfällig und wartungsarm. Man findet diese Schaltungen mit drei, fünf,
sieben oder acht Gängen; sehr teure Versionen bieten vierzehn. Kettenschaltungen
liegen frei. Hier läuft die Kette über verschiedene Zahnräder, die hinteren
werden üblicherweise als Ritzel, die vorderen als Kettenblätter bezeichnet. Hier
sorgen Umwerfer dafür, dass die Kette auf den gewünschten Zahnrädern läuft. Die
offene Konstruktion ist anfällig für Schmutz und bedarf regelmäßiger Pflege, um
den Verschleiß in Grenzen zu halten.
Allerdings bieten Kettenschaltungen
deutlich mehr Gänge, je nach Radtyp zwischen 18 und 30. Dadurch decken sie eine
größere Bandbreite ab, d.h., sie ermöglichen den Vortrieb bei steileren
Anstiegen und Abfahrten als Nabenschaltungen dies schaffen. Auch sind die
Sprünge zwischen den einzelnen Gängen geringer, sodass für jeden Steigungsgrad
der passende Gang zur Verfügung steht. Kettenschaltungen eignen sich für
sportliche Ambitionen, Nabenschaltungen eher für den Alltagseinsatz.
Info:
Fahrradschaltung einstellen einfach erklärt
|
Navigation:
Tools:
Allgemein:
|