Fahrrad Trinkflaschen

Wer sich auf ausgiebige Touren oder sportliche Herausforderungen mit dem Rad begibt, kann auf eines sicher nicht verzichten: Flüssigkeit. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist beim Radfahren besonders wichtig, weil der Körper über den Schweiß eine Menge Flüssigkeit abgibt. Um Krämpfen oder Leistungseinbrüchen vorzubeugen, müssen die Verluste schnell ersetzt werden. Der Vorteil ist, dass an fast jedem Rad mindestens eine, meistens jedoch zwei Vorrichtungen für Trinkflaschen vorhanden sind, so dass es in der Regel kein Problem darstellt, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen.

Alu oder Kunststoffflaschen

Der Markt bietet hauptsächlich zwei unterschiedliche Materialien für die Trinkflaschen, zum einen Kunststoff, zum anderen Flaschen aus Aluminium. Beide Materialen sind Leichtgewichte und sind in verschiedenen Größen von 300ml bis zu 750ml Volumen erhältlich. Beide Werkstoffe haben Vor- und Nachteile.

Fahrrad Trinkflasche aus AluIn Aluminium Flaschen lassen sich für kältere Tage auch heiße Getränke einfüllen. Allerdings ist zu beachten, dass diese ohnehin schnell abkühlen. Es sei denn, man greift auf ein Modell zurück, welches thermisch isoliert ist. Diese Flaschen sind dann allerdings meist schwerer und halten vergleichsweise weniger Flüssigkeit, als eine vergleichbare Flasche ohne Isolierung. Aluminium ist weitestgehend bruchsicher und überlebt auch einen Sturz oft unbeschadet. Befindet sich am Rad ein Aluminium Halter, so ist der Einsatz einer Aluminiumflasche teilweise störend, da gerade auf unebenen Untergründen immer wieder Rappelgeräusche entstehen. Entweder wechselt man auf eine Kunststoffhalterung oder entscheidet sich für eine Flasche aus Kunststoff.

durchsichtige Plastik TrinkflascheFlaschen aus Kunststoff haben den Vorteil, dass sie flexibel sind. Ein durstiger Radfahrer, kann durch Druck auf die Flasche mit der Hand, in kürzerer Zeit mehr Flüssigkeit aufnehmen, als dies bei einer Aluminiumflasche möglich ist.

Flaschenaufsatz und Verschluss

Die meisten Fahrradtrinkflaschen haben einen Mundventil, den man mit den Zähnen locker herauszieht und dann trinken kann. Die Flasche an sich wird mit einem Schraubverschluss abgedichtet. Möchte man die Trinkflasche wieder verschließen, übt man ebenso leichten Druck auf diese Vorrichtung aus. Dieses Merkmal ermöglicht auch die Flüssigkeitsaufnahme während des Fahrens, was für die meisten Radfahrer wesentlich ist, da man nicht bei jedem Durstgefühl eine Pause einlegen möchte. Daher findet man in der Regel auch keine reinen Schraubverschlüsse ohne Mundstücke bei Fahrradflaschen.

Ein Nachteil ist, dass die meisten Systeme nicht 100%ig dicht abschließen. Besonders bei sehr unebenen Untergründen verliert man so schon einmal ein wenig Flüssigkeit, wenn die Flasche noch voll ist, besonders wenn man kohlensäurehaltige Getränke nutzt.

Viele Flaschen bieten noch einen Deckel, der das Mundstück der Trinkvorrichtung vor Schmutz schützt. Wer oft im Wald unterwegs ist, wird dieses Ausrüstungsmerkmal schätzen. Aber auch bei Straßenfahrten nach Regengüssen kann ein zusätzlicher Schutz des Mundventils vor Spritzwasser vom Boden durchaus angenehm sein. Die Deckel haben meist einen lockeren Schnappverschluss. Ein Öffnen auch während der Fahrt stellt daher kein großes Problem dar.

Für Winter wie Sommer  sind Thermo Trinkflaschen ein Gewinn

Trinkflaschenhalter fürs Fahrrad  oder besonders leicht sind Carbon Flaschenhalter  – Trinkrucksäcke