Rollentraining fürs Rennrad

Wenn besonders im Spätherbst und Winter das Wetter richtig kalt und nass ist und Eis und Schnee regieren, wird die Rennrad-Fitness zur echten Herausforderung. Wer in diesen Zeiten die sportliche Form bewahren und mit guter Trainigsgrundlage in die nächste Radfahrsaison starten will, der muss sich nach geeigneten Trainingsmöglichkeiten umsehen.

Rollen sind preiswerte Alternative zum Ergometer

Da gibt es natürlich die gängigen Ergometer, spezielle „Rennräder“ für den Keller also. Allerdings sind gute Ergometer für sportlich ambinionierte Nutzer teuer. Da bieten sogenannte Rollentrainer eine praktische und preiswerte Alternative.

Einfacher Auf- und Abbau
Rollentrainer bestehen aus einer Vorrichtung, an der das Hinterrad und der Rennrad-Rahmen auf Höhe der Hinterradsachse fixiert werden. Dadurch läuft das Hinterrad nun auf einer dafür vorgesehenen Rolle, die einen Widerstand – und damit den Trainingseffekt – erzeugt. Man trainiert also wie im Sommer gewohnt auf seinem eigenen Rennrad. Das Vorderrad wird auf ein Unterleg-Element gesetzt, sodass das Fahrrad wieder waagrecht steht. Bei manchen Rollentrainern muss das Vorderrad abmontiert werden. Der Rahmen wird dann auch an der vorderen Radaufhängung nochmals fixiert. Dies ist zwar etwas unpraktischer, schafft aber zusätzliche Stabilität und entlastet den Rahmen. Beide Sorten von Rollentrainern sind mit wenigen Handgriffen praktisch auf- und abbaubar.

Gut für die Balance: die freie Rolle
Als dritte Variante gibt es auch die sogenannte freie Rolle. Hier wird das Rennrad überhaupt nicht fixiert. Man fährt stattdessen frei auf meist drei Rollen, die durch die Pedalbewegung des Trainierenden angetrieben werden. Eine solche freie Rolle erfordert höhere Konzetration beim Fahren und ist ein gutes Balancetraining.

Elektronische Widerstandssteuerung erhältlich
Sehr gute Rollentrainer sind bereits in einer Preisklasse von 200 bis 300 EUR erhältlich, für freie Rollen geht es sogar noch preiswerter. Wer allerdings auf elektronische Steuerungsdetails nicht verzichten möchte und sich Trainingsprogramme mit automatisch variierten Widerständen wünscht, landet schnell auch im mittleren dreistelligen Preissegment.

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