Die richtige Reifenwahl im Winter

Gerade im Winter sollten sich Reifen für Rennräder durch eine ausgezeichnete Haftung auf nassen Strassen und bei niedrigen Temperaturen auszeichnen, auch Pannensicherheit und hohe Laufleistung sowie ein Schutz der Seitenwand gegen Anscheuerungen und Einschnitte sind sehr wichtig. Ebenfalls sollte auf ein gutes Profil des Reifens geachtet werden.

Eine gute Alternative im Winter sind Spikes, kleine Stahlstifte, mit denen die Reifen bestückt werden und die auf einer festgefahrenen Schneedecke, vereister Strecke und auch in Kurven eine größere Sicherheit bieten als normale Reifen. Dabei sollten Reifen benutzt werden, bei denen die Spikes nur seitlich der Lauffläche angebracht sind.

Angeboten wird außerdem ein Reifen mit zwei Laufflächen. Während der Reifen auf der einen Seite glatt ist, bekommt man beim Umdrehen auf der anderen Seite eine profilierte Fläche. Wichtig ist allerdings hier, den Reifen intensiv zu reinigen, da sich Schmutz verheerend auf den Schlauch auswirken kann.

Einige Rennradreifenhersteller benutzen weiche Gummimischungen für die Reifen, was aber auch einen Nachteil hat, da diese Reifen Salz und Split leichter aufnehmen. Benutzt man das Rennrad nur auf geräumten und gestreuten Straßen kann durchaus auch im Winter mit 23er-Bereifung gefahren werden.

Die Reifenwahl beim Rennrad – Rennradtipps