Das Fahrrad-Navi: Lohnend und voller Vorteile

Sinnvoll sind sie – und nützlich, tagtäglich helfen sie Millionen von umweltbewussten Anwendern, auf dem „rechten Weg“ zu bleiben. Die Rede ist von elektronischen Navigationsgeräten, die gerade und besonders für das Fahrrad genutzt werden können und sollen. Im Folgenden sollen nun die entscheidenden Vorteile herausgestellt werden, die ein Radfahrer durch die Nutzung eines solchen Apparates erfährt und die es lohnen machen, sowohl auf langen Urlaubstouren als auch auf kleineren Städtefahrten ein Navigationsgerät zu nutzen.

Elektronik, für draußen geeignet

Die sogenannten Outdoorgeräte sind handlich, stoßfest und robust und kompatibel mit dem heimischen Laptop und PC zu vernetzen – das heißt: stets die aktuelle Kartensoftware kann auf diese Weise auf dem Gerät zum Abruf bereitstehen und unmissverständlich dem Radfahrer den Weg weisen. Die meisten dieser Geräte werden mit wiederaufladbaren Batterien betrieben, die durchaus auch mehrstündige oder auch ganztägige Radtouren durchaus mitbetreiben können. Zur Steigerung der Belastbarkeit stehen auf dem Markt Kunststoffboxen für die Geräte zur Verfügung – auch Lenkerhalterungen und Regenschutz sind verfügbar.

Darüber hinaus erweist sich auch ein Notladegerät als interessant: Hier handelt es sich um eine Batterie, die per USB einem schwachen Gerät wieder Strom zuführen und es motivieren kann, doch noch bis zum Endziel durchzuhalten. GPS – wo befinde ich mich hier und jetzt?

Das GPS-Signal der Geräte errechnet in zeitlich kurzen Abständen den jeweiligen Standort des Radfahrers und kann diese Angaben unmittelbar mit dem aktualisierten Kartenmaterial auf einem angenehm lesbaren Display graphisch deutlich in verwertbare Signale umrechnen. Ganze Touren lassen sich zusammenstellen – dann erfährt der Radfahrer umgehend Hinweise, wenn er doch einmal falsch abzubiegen droht oder dies vielleicht schon geschehen ist.

Über den besonderen Radfahrer-Service

Das verfügbare Kartenmaterial für die Navigationssoftware, die eigens für Radfahrer programmiert wird, enthält eine Menge an nützlichen Angaben über die reine geographische Ortung hinaus – hinzu kommt, dass auch das europäische Ausland (die Nachbarländer der Bundesrepublik allemal) einbezogen ist. Generell wird hier sowohl das vollständige Netz des ADFC gekennzeichnet. Das heißt: Vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub empfohlene Strecken, Schleichwege oder auch wegen ihrer schönen Landschaft herausragende Routen werden auf dem Navi-Gerät noch betont gekennzeichnet. Allein schon diese Tatsache kann sich für den Radwanderer in Deutschland durchaus sehen lassen: Es sind bis zu 200.000 Kilometer, die beim ADFC als sichere und strukturierte Radwege gekennzeichnet sind.

Wie hoch? Wie weit?

Doch es gibt noch einige Aspekte, die Fahrradnavigationsgeräte ihren „Kollegen“ für das Auto voraus haben: Wichtig für den Radfahrer ist es stets, bereits weit im Voraus zu wissen, welchen Gang er streckenweise einlegen sollte und wie erschöpft er nach einer Tour sein wird. Dies leistet die sogenannte topographische Mess- und Angabefunktion eines solchen Fahrradhelfers: Man weiß immer, wie hoch über dem Meeresspiegel man sich befinden wird. Ein weiteres: Gefahrene Kilometer und verbrauchte Kalorien zu berechnen, ist eine weitere Standardfunktion des Fahrrad-Navis.

Fahrradkarten in Papierform sind aber nicht ganz von der Hand zu weisen – Fahrradroutenplaner helfen zudem bei der Fahrradnavigation