Fahrraddiebstahlversicherung – die Möglichkeiten

Bei den Preisen, die heute für hochwertige Fahrräder zu zahlen sind, ist eine Fahrradversicherung grundsätzlich zu empfehlen, denn Fahrräder gehören zu den Gegenständen, die am häufigsten gestohlen werden. Allein 2006 wurden fast 400.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet.

Der Fahrradbesitzer hat drei Möglichkeiten, die er nutzen kann, um sein Fahrrad zu versichern.

Zuerst über die Hausratversicherung. Dabei tritt die Versicherung ein, wenn das Fahrrad in einem abgeschlossenen Raum stand und von dort entwendet wurde. Wird das Fahrrad vor dem Haus oder vorm Supermarkt im Fahrradständer abgestellt, besteht kein Versicherungsschutz.

Wer hingegen die Absicht hat, sein Fahrrad für eine Radwanderung mit in den Urlaub zu nehmen, der muss es über die Reisegepäckversicherung oder noch besser über eine extra Fahrradversicherung versichern. Bei der Fahrradversicherung gibt es dann wieder zwei Möglichkeiten, der Versicherungsnehmer kann zwischen dem Standardschutz oder einem Top-Schutz wählen. Wer bereits eine Hausratversicherung hat, kann z.B. einen 24 Stunden Diebstahlschutz mit abschließen. Beim Versicherungsfall ist die Summe begrenzt, aber der Fahrradanhänger oder lose verbundene Sachen sind unter bestimmten Vorraussetzungen versichert. Informieren Sie sich gründlich beim Versicherungsfachmann ihres Vertrauens.

Die Prämien sind aufgrund des deutlich umfangreicheren Versicherungsschutzes entsprechend höher. Eine extra Fahrradversicherung empfiehlt sich nur für Fahrräder, die mehr als 500 Euro gekostet haben.

Im Radsportmagazin RennRad Ausgabe Heft Juni 6/2008 gibts mehr zum Thema Fahrradversicherung

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