Worauf ist bei der Einstellung eines Fahrradtachos zu achten

Fahrradtachos kann man immer häufiger an den Stadt- und Touren-Rädern sehen. Dies liegt zum einen an dem günstigen Preis zum anderen an der Einfachheit des Anschließens. Manche machen es wohl auch, um im Freundes- und Kollegenkreis mit der täglichen KM-Leistung zu punkten. Auch gibt man gerne mit Spitzengeschwindigkeiten an, so dass die Kollegen aus dem Stauen nicht mehr rauskommen.

Doch diese ganze Geschichte macht nur Sinn, wenn man den Fahrradtacho richtig eingestellt hat. Denn einfach nur den Fahrradtacho anschrauben und losfahren, das führt zu völlig falschen Zahlen. Das liegt daran, dass der Tacho auf ein Standardrad (häufig ein 24-Zoll Fahrrad) voreingestellt ist und daher nur richtige Daten für ein Rad mit entsprechendem Durchmesser des Laufrads liefert. Wenn dieser Durchmesser größer oder kleiner ist, dann muss man den Tacho auf diesen anderen Wert einstellen.

Wer es ganz genau haben will, der kann den Tacho eichen. Einfach auf einer Landstraße mit KM-Angaben auf den Randpfosten einen oder mehrere Kilometer abfahren und mit den Tachowerten vergleichen. Dann entsprechend die Kennzahl (Radumfang) im Einstellungsmenü des Tachos vorsichtig korrigieren.

Oder aber den Radumfang durch eine Reifenumdrehung ermitteln. Vorher noch den Luftdruck überprüfen, auf Rad aufsteigen, den Anfangs- und Endpunkt markieren, und den gemessenen Wert meist in mm in den Tacho eingeben – fertig.

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