Mountainbike – unterwegs im Gelände

Wer sich ein neues Fahrrad kaufen will und dabei auf eine sportliche Allroundvariante setzt, der entscheidet sich meist für ein Mountainbike. Zurecht, immerhin sind diese Alleskönner sowohl im Gelände als auch auf glatter Strecke einsetzbar. Egal ob zum Einkauf oder für eine rasante Fahrt durch das Gebirge, auf das Mountainbike ist immer Verlass. Doch worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Baumarkt oder Fachhändler?
Immer stärker ist der Trend zu beobachten, dass in Baumärkten Fahrräder zu Dumpingpreisen angeboten werden. Auch in Supermärkten sind stetig mehr dieser relativ preisgünstigen Räder zu finden. Doch tut sich der Käufer mit ihnen keinen Gefallen. Diese Mountainbikes sind in der Regel mit niedrigster Güte ausgestattet. Insbesondere bei Federgabeln oder Bremsen kann sich hieraus eine nicht einschätzbare Gefahr entwickeln. Fachhändler sind zwar meist teurer, bieten aber neben einer guten Qualität des Rades stets auch die dazugehörige Beratung vor dem Kauf. Ebenso leisten sie anschließend den Service der Reparatur.

Das Material bestimmt den Preis
Entscheidend vor dem Kauf des Mountainbikes ist regelmäßig die Frage, wo damit gefahren werden soll. Je anspruchsvoller die Strecken sind, umso höherwertiger sollte das Material des Rahmens sowie der Komponenten sein. Die Bandbreite zwischen Aluminium und Carbon ist sehr vielschichtig und differenziert sich entsprechend im Preis. Für normale Fahrten reicht oft der geringpreisige Alu-Rahmen. Doch ist er bereits recht starr und gerade für schweres Geläuf zu unflexibel. Er kann auf schwierigen Untergründen im Gelände schnell brechen. Dagegen sind die teuren Rahmen aus Carbon oder Titan so gut wie unkaputtbar. Hier ist sorgsam abzuwägen, an welcher Stelle gespart werden soll.
Auf die Komponenten achten
Ebenso entscheidend für den Preis sind oft die sonstigen Bestandteile des Rades. Diese werden als Komponenten des Mountainbikes bezeichnet und bestehen aus der Gangschaltung, dem Bremssystem sowie der gesamten Tretvorrichtung. Gerade bei namhaften Herstellern oder teuren Komponenten wird in regelmäßigen – meist jährlichen – Anständen eine neue Version des Produktes auf den Markt gebracht. Wird stets die aktuelle Variante bevorzugt, muss mit entsprechend hohen Preisen gerechnet werden. Wer sich jedoch mit Teilen aus dem Vorjahr zufriedengibt, der kann häufig sparen. In der Qualität unterscheiden sich diese Versionen übrigens nicht spürbar.

Echte Schnäppchen gibt es im Winter
Wer beim Kauf eines Mountainbikes richtige Schnäppchen ergattern möchte, der kauft zur Zeit des Jahreswechsels. Gerade weil zum Beginn eines jeden Jahres die neuen Modelle auf den Markt kommen, muss Platz geschaffen werden. Räder aus der vorherigen Saison werden dafür meist zu sehr günstigen Preisen verkauft. Das gleiche gilt für die Komponenten: Wird Ersatz benötigt, so kann ein Kauf im Winter lohnen. Gerade bei guten Rädern kann hier eine Ersparnis von einigen Hundert Euro im Spiel sein. Mit ihnen macht der Kauf des neuen Mountainbikes sicher gleich doppelt so viel Freude.

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