Sattelstütze fürs Fahrrad

Wer ein Komplettrad erwirbt, wird sich um das Thema Sattelstütze keine besonderen Gedanken machen. Baut man jedoch sein eigenes Rad auf, oder möchte man das Bike von der Stange an individuelle Bedürfnisse anpassen lohnt der genauere Blick auf das große Angebot an verschiedenen Sattelstützen. Die Feder der Sattelstütze sollte auf das jeweilige Gewicht des Fahrers individuell angepasst werden.

Auf den Durchmesser achten

Um auf langen Touren im Gelände mehr Komfort zu erzielen lohnt beispielsweise die Nachrüstung einer gefederten Sattelstütze. Nach dem Prinzip der Luftfederung, oder mit Elastomer Elementen, wie etwa in einer Federgabel, sorgt eine gefederte Sattelstütze für einen höheren Fahrkomfort, da herbe Schläge behutsam abgefedert werden. Sie sind dann eine sinnvolle Alternative, wenn man lieber ein Hardtail fährt oder aus Kostengründen auf ein Fahrrad mit gefedertem Hinterbau verzichtet. Da es insgesamt 20 verschiedene gebräuchliche Durchmesser im Bereich der Sattelstützen gibt, sollte man sein Fahrrad am besten zur Montage mitbringen, oder zuvor sehr genau messen.

Ein anderes Kaufkriterium kann aber auch das Gewicht sein. Und tatsächlich lassen sich hier einige Gramm sparen. Der leichteste Werkstoff ist Carbon, fast so leicht wie eine Feder. Dies treibt natürlich den Kaufpreis in die Höhe, außerdem muss man bei der Montage darauf achten, dass die Carbon Sattelstütze nur mit speziellen Sattelrohrschellen geklemmt wird. Ähnlich leicht, doch zumeist günstiger sind Sattelstützen aus Aluminium. Stützen aus Stahl gehören zum Glück der Vergangenheit an. Im Allgemeinen entscheidet also ehr der Geldbeutel, zu welchem Fabrikat man letztendlich greift. Ein Kindersitz kann in Verbindung mit einer Sattelstütze mit Parallelogramm Federung nicht montiert werden.

Infos: Fahrradsattel einstellen   Schaltung justieren