Gabel fürs Rennrad

Rennradgabeln gehören zur Lenkeinheit des Rennrades, sie übertragen die Lenkbewegungen des Lenkers über den Steuersatz auf das Vorderrad.

Fahrphysik

Somit ist als erstes zu bedenken, ob das Rennrad besonders wendig sein soll oder ob das Fahrrad eher streckenorientiert genutzt wird. Wenn das Fahrrad besonders wendig sein soll, ist es sinnvoll, eine steile Gabel zu verwenden, damit der gesamte Radstand möglichst kurz ist. Für die Strecke wirkt sich ein längerer Radstand positiv aus („Länge läuft“).

Materialien fürs Rennradgabeln

Das Gros der Rennradgabeln wird aus Aluminium gefertigt. Dieser Werkstoff ist sehr leicht und für die auftretenden Kräfte ausreichend stabil. Darüber hinaus ist Aluminium auch bei Lackdefekten korrosionsbeständig. Für den Einsteiger und den gelegentlichen Wochenendfahrer ist dieser Werkstoff eine gute Wahl, da hier auch das Preis/Leistungsverhältnis günstig ist. Aus dem hightech Material Kohlefaser, auch Carbon genannt, werden ebenfalls Fahrradgabeln hergestellt. Diese sind deutlich leichter und steifer als Aluminiumgabeln.
Carbongabel

Zudem besitzt dieser Werkstoff gute Dämpfungseigenschaften, wodurch kleine Fahrbahnunebenheiten und kleinere Stöße besser gedämpft werden als bei Aluminiumgabeln. Die Behauptung, dass Kohlefasergabeln nach Stürzen oder durch leichte Beschädigungen der Oberfläche instabil werden, ist nicht haltbar. Der Grund dafür ist, dass Carbon aus vielen Lagen sog. Kohlefaservliesmatten laminiert wird und dem Kraftfluss entsprechend ausgerichtet ist. Die Kosten für Carbongabeln können stark differieren, da der Markt Carbongabeln mit Aluminiumschaft anbietet, die günstiger sind als Vollcarbongabeln.
Rennradgabel

Kaufentscheidung

Für den Kauf entscheidend sind letzten Endes zwei zentrale Kriterien. Einerseits sind die Kosten zu bedenken, andererseits liegt der Hauptunterschied dieser Materialien im Fahrkomfort. Die anderen Merkmale Gewicht, Steifigkeit und Haltbarkeit dürften für nicht-professionelle Fahrer kaum erfahrbar sein.

Rennräder online