Laufräder für Rennräder

Bei einem guten Rennrad darf nichts dem Zufall überlassen werden. Wer es sich zum Ziel macht, mit Geschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde öffentliche Straßen zu befahren oder sogar mit 70 oder mehr km/h Bergabfahrten zu bewältigen, der muss sich auf seine Ausrüstung verlassen können. Keines der Teile am Rennrad darf im entscheidenden Moment den Geist aufgeben oder sogar zur Gefahr werden.

Besonders entscheidend dabei ist die Wahl der Laufräder. Sie müssen intakt sein. Mängel und Ausfälle gerade am Vorderrad enden nicht selten tödlich. Doch ist es im Gegenzug oft ein Problem, den richtigen Satz Laufräder für die eigenen Zwecke zu finden. Nur wer weiß, worauf es ankommt, wird sich korrekt entscheiden.

Wozu ist die gute Wahl der Laufräder wichtig?

Rennräder werden häufig für lange Strecken benutzt, die mit entsprechend hohem Tempo befahren werden. Zum einen darf das Rad daher nicht blockieren. Das Zusammenspiel mit der Rennradgabel muss reibungslos gelingen. Zum anderen muss die Felge aber so robust sein, dass sie Stürze oder Steinschläge ohne Mühen bewältigen kann. Denn wer hundert oder mehr Kilometer von der Heimat entfernt ist, wird nicht immer ein Ersatzrad dabei haben. Jedoch muss es nicht zwingend der Bruch des Materiales sein, der eine Weiterfahrt erschwert. Bereits eine verzogene Speiche kann sich zum Übel des Radlers entwickeln. Ein gutes Laufrad sollte daher stets auch mit eigenen Mitteln repariert werden können.

Aluminiumräder für den normalen Gebrauch

Generell werden Laufräder momentan in zwei Materialausführungen angeboten. Einerseits aus hochwertigem Carbon, andererseits aus robustem Aluminium. Letzteres ist besonders preisgünstig und daher auch für Gelegenheitsfahrer ohne größere Ambitionen eine gute Wahl.

Die Laufräder sind hierbei zwar um einiges schwerer im Gewicht als jene aus Carbon. Doch sollte man diesem Unterschied nicht zu viel Bedeutung beimessen. Allerdings können die Differenzen im Kaufpreis schnell bei einigen Hundert Euro liegen. Daneben sind Felgen aus Aluminium meist schwer kaputt zu bekommen. Kleine Dellen können ausgebeult werden, verzogene Speichen lassen sich ebenso mühelos auswechseln. Wer nicht professionell fährt, liegt mit Laufradsätzen aus Aluminium daher zumindest auf der sicheren Seite.

Carbon bricht alle Rekorde

Wer hingegen um jede Sekunde kämpft und darum so schnell wie möglich unterwegs sein muss, für den lohnen sich Räder aus Carbon. Sie weisen ein sehr geringes Gewicht auf und sind dabei fast unverwüstlich. Eine Qualität, die sich leider auch im Preis niederschlägt. Es ist bereits schwierig, gute Einsteiger-Modelle unter 1.000 Euro pro Satz zu bekommen. Formvollendete Felgen mit technischen Raffinessen kosten entsprechend mehr. Problematisch ist hierbei jedoch, dass selbst kleinere Reparaturen nur vom Fachmann durchgeführt werden können. Auch ist das Wechseln insbesondere von speziellen Speichen bei Carbonrädern nur sehr schwer zu bewältigen. Wofür sich der Rennradler letztlich entscheidet, hängt also von seinen finanziellen wie sportlichen Möglichkeiten und Bedürfnissen ab.

Noch interessant:

Laufräder einspeichen

Rennradreifen

Rennräder kaufen

Rennkompressor

Die Reifenwahl beim Rennrad