Ein Felgenband beugt Pannen vor

Als Felgenband wird eine Schutzvorrichtung für den Fahrradschlauch bezeichnet. Ein Felgenband schützt den Schlauch vor mechanischen Beschädigungen, indem Bohrungen der Speichenöffnungen, Metallgrate in der Felge oder Speichenköpfe abgedeckt werden. Ein Felgenband kann aus Gummi, Plastik oder Textilien gefertigt sein und wird im Felgenbett auf die Speichennippel gelegt. Durch diese Maßnahme wird der Schlauch effektiv gegen Reibung und Durchscheuern geschützt. Für Hohlkammerfelgen sind Gummifelgenbänder nicht zu empfehlen. Diese werden vom aufgepumpten Schlauch in die Löcher gedrückt.

Zwischen Felge und Schlauch

Das Felgenband ist neben dem Schlauch und dem Reifen der dritte wichtige Faktor im Bereich der Pannensicherung. Es verlängert die Haltbarkeit des Schlauchs enorm und setzt die Anfälligkeit für Pannen deutlich herab. Durch diese Effekte erhöhen sich der Fahrkomfort und das Fahrvergnügen auf der einen Seite und die Fahrsicherheit auf der anderen Seite.

Bei der Auswahl des Felgenbandes muss darauf geachtet werden, dass das Band alle vorhandenen Speichenbohrungen vollständig abdeckt. Zudem sollte es sorgfältig auf das Tiefbett der Felge gezogen werden, damit es seine Funktion optimal erfüllen kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt, den es zu beachten gilt, ist die gesamte Abdeckung des Felgenbodens durch das Felgenband. Ist diese nicht gegeben droht die Gefahr, dass das Felgenband verrutscht und die Speichenbohrungen auf diese Weise wieder freigegeben werden. Felgenbänder sind in verschiedenen Varianten erhältlich und können an die jeweiligen Ansprüche und Gegebenheiten des Fahrrads angepasst werden. Ein Felgenband kostet nicht viel – kann aber viel Ärger und Stress ersparen.