Kinderfahrradanhänger – Sicherheit zuerst

Fahrrad fahren ist gesund, umweltfreundlich und macht Spaß. Radbegeisterte Eltern wollen diesen Spaß ihrem Nachwuchs natürlich auch gönnen. Eine tolle Möglichkeit, die Kinder mit auf die Radtour zu nehmen, ist ein Kinderfahrradanhänger. Im Anhänger haben ein bis zwei Kinder plus das nötige Gepäck für den Sonntagsausflug Platz. Außerdem sind die kleinen Passagiere im Anhänger vor Wind und Insekten gut geschützt. Tests haben zudem gezeigt, dass der Platz im Fahrradanhänger sehr sicher ist, weshalb Eltern beruhigt mit Anhänger am Straßenverkehr teilnehmen können.

Der Aufbau eines Kinderfahrradanhängers

Im Prinzip ist ein Kinderfahrradanhänger ein mit Stoff bespannter Metallrahmen. Der Rahmen kann aus Stahl oder besser, aus Aluminium gefertigt sein. Aluminium hat gegenüber Stahl der Vorteil, dass es rostfrei ist, außerdem ist Aluminium wesentlich leichter. Für die Kaufentscheidung ist es wichtig, dass der Rahmen einen Überrollbügel über dem Anhänger bildet. Dieser schützt die Insassen bei einem eventuellen Überschlag. Der Boden des Anhängers wird von einer Aluminiumwanne oder einer Stoffbespannung gebildet. Wofür man sich dabei entscheidet, ist Geschmackssache. Eine feste Wanne ist stabiler gegenüber scharrenden Kinderfüssen und leicht zu reinigen. Dafür klappert sie häufig auf unebener Strecke. Eine Stoffbespannung ist etwas empfindlicher, dafür aber schön klein zusammenfaltbar und sehr leicht. Eine Stoffbespannung mit Eingang bildet außerdem auch das Dach des Fahrradanhängers.

Worauf sollte man achten?

Das Stoffdach des Kinder Fahrradanhängers sollte sich gut verschließen lassen, so dass Staub oder Kälte nicht eindringen können. Optimal ist es, wenn ein Fliegengitter und ein Regenschutz gleich mit eingebarbeitet sind. Damit hat man die nötige Ausrüstung, um die kleinen Passagiere bei jedem Wetter trocken und warm zu halten, immer mit dabei. Optimalen Halt im Anhänger geben 5-Punkt-Gurte. Ein gutes Sicherungssystem ist idealerweise leicht verstellbar und lässt sich für größere und kleinere Kinder gleich gut anpassen. Gepolsterte Träger sorgen dabei für höheren Komfort.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Fahrradhelm, den auch die Passagiere im Anhänger immer tragen sollten. Ein Anhänger mit höherer Kopffreiheit ist deshalb zu bevorzugen. Um den Anhänger mit dem Zugfahrrad zu verbinden, benötigt man natürlich eine Anhängerkupplung. Optimal sind Kupplungssysteme, die zweiteilig sind. Dabei befestigt man einen Teil der Kupplung am Zugfahrrad, der Anhänger wird dann angekuppelt und mit einem Bajonettverschluss befestigt. Ein Fangriemen sichert die Verbindung zusätzlich. Da Anhänger und Fahrrad nur lose verbunden sind, kippt der Anhänger nicht automatisch mit um, wenn das Fahrrad umfällt. Ein langer, gut sichtbarer Wimpel und Reflektoren in den Laufrädern sowie am Heck des Anhängers runden die Sicherheitsausstattung ab.

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