Fahrradschuhe für den Winter

Wenn es draußen kalt und nass wird, dann macht das Radfahren nicht immer nur Spaß. Dennoch wird ein echter Radsportfan nur wegen ungünstiger Witterung nicht auf das Fahren verzichten. Mit der passenden Kleidung und Ausrüstung muss der Winter nicht unangenehm sein!

Schuhwerk ist dazu entwickelt, Füsse und Knöchel in allen Lebenslagen optimal zu schützen. Fahrradschuhe machen insofern Sinn, als dass beim Radfahren besondere Qualitäten gefordert sind. Eine gute Sohle kann durch den entsprechenden Halt auf den Pedalen und hartes Material die Kraft optimal auf die Pedale übertragen. Abrutschen wird verhindert, richtiges Schuhwerk ist also auch Sicherheitsaspekt. Und zu guter Letzt muss der Schuh leicht sein, um keinen unnötigen Kraftaufwand durch das eigene Gewicht zu verursachen.

Überschuhe oder Winterschuhe?

Es ist allgemein üblich, im Winter wasserabweisende und wärmende Überschuhe zu tragen. Diese sind relativ kostengünstig und sorgen für warme und trockene Füsse. Die Überzieher sind meist aus Neopren, können aber störend wirken, weil sie zusammen mit dem eigentlichen Schuh eine sehr dicke Schicht über dem Fuß bilden. Besser sind jedoch passende Winterschuhe. Hier ist zu beachten, dass der Schuh groß genug ist, die Zehen dürfen vorne nicht anstoßen. Der zusätzliche Platz bildet ein wärmendes Luftpolster und kann für Funktionssocken genutzt werden.

Das ist zu beachten:

Die Paßform der Schuhe ist zu beachten: Einlegesohlen von verschiedenen namhaften Herstellern stellen sicher, dass auch bei Fußfehlstellungen der Schuh immer perfekt sitzt. Die Kraftübertragung zwischen Fuß und Pedalen finden im Idealfall über eine harte Gummisohle statt – weiche Sohlen schlucken einen Teil der Kraft, Winterschuhe sollten mit harter Kunststoff- oder Carbonsohle Sommerschuhen gleichwertig sein. Auch der Verschlussmechanismus ist wichtig – er sollte sich mit Handschuhen leicht bedienen lassen. Klettverschluss ist dafür optimal.

Ein Winterfahrrad als Zweitrad schont das Hauptbike