Fahrradklamotten braucht man

Egal ob Mountainbike, Downhill oder just for fun- Radtouren am Wochenende- ohne die richtige Fahrradkleidung macht das ganze nicht wirklich Spaß. Denn auch bei geraden Strecken gerät man auf dem Fahrrad schnell ins Schwitzen, was dazu führt, dass sich feuchte Stellen an der Kleidung bilden. Wird diese Nässe dann nicht effektiv nach außen geleitet, wo sie verdunsten kann, kommt es ganz schnell zu Wundreiben an Stellen, an denen man es gar nicht gebrauchen kann. Außerdem besteht schon nach kurzer Zeit die Gefahr, dass man sich erkältet und so eine unschöne Erinnerung an seinen Ausflug mit dem Fahrrad behält. Das muss nicht sein! Wer weiß, wonach er sucht, findet qualitativ hochwertige, funktionelle Fahrradbekleidung zu angemessenen Preisen.

Zur Standardausstattung für Radfahrer gehören eine Radlerhose und ein Radlertrikot. Professionelle Hosen liegen eng am Bein an und können, anders als Freizeitbekleidung wie zum Beispiel Röcke oder Schlaghosen, nicht in die Speichen gelangen. So werden nicht nur lästige Ölflecken durch Kontakt der Kleidung mit der Kette vermieden, sondern die Ausübung des Lieblingshobbys zugleich auch sicherer.

Sowohl für Oberteile als auch für Hosen gilt, dass der Anteil an elastischen Materialien im Stoff nicht zu hoch sein sollte, um einem Ausleiern vorzubeugen. Bei den Farben sind bevorzugt helle Töne zu wählen, damit man als Radfahrer auch in der Dämmerung oder im Dunkeln noch möglichst gut im Verkehr zu sehen ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann diese Kleidung auch noch durch Reflektoren ergänzen,  die es in unterschiedlichen praktischen Ausführungen gibt. Alle Kleidungsstücke sollten über ein möglichst hohes Maß an Atmungsaktivität verfügen. Sehr zu empfehlen ist außerdem Funktionsunterwäsche. Diese leitet die entstehende Feuchtigkeit effektiv vom Körper weg und ist angenehmer auf der Haut als die Oberbekleidung mit ihrem Synthetikanteil. Zudem schützt sie effektiv vor einem Überhitzen bzw. Auskühlen während des Fahrradfahrens und ist häufig gepolstert.

Für alle, die viel im Gelände unterwegs sind, also vor allem Mountainbiker, sind lange Kleidungsstücke zu empfehlen, um sich möglichst gegehn Zeckenbisse abzusichern. Viele Mountainbiker schwören außerdem auf einen Knie- und Ellenbogenschutz, der im Fall eines Sturzes das Schlimmste verhindern. Auch gelenkschonende Handschuhe können bei regelmäßiger Ausübung des Sports eine sinnvolle Anschaffung sein. Für alle Radfahrer empfiehlt sich gerade im Sommer außerdem ein Regenschutz. Auch hier ist auf Atmungsaktivität zu achten, damit unter der Jacke bzw. der Regenhose kein „tropisches“ Klima entsteht. Und schließlich gehört zu einem verantwortungsvollen Radsport unbedingt ein guter Fahrradhelm, bei dem nicht an Qualität gespart werden sollte.

Damit man lange Freude an seinen Radklamotten hat ist es wichtig diese richtig zu waschen

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