Was bedeutet die Wassersäule bei Bekleidung
Viele Fahrradfahrer sind bei jedem Wetter mit dem Velo unterwegs. Egal ob es
regnet oder schneit. Rauf aufs Fahrrad und los geht es! Von größter Wichtigkeit
ist dabei die richtige Bekleidung. Diese muss atmungsaktiv sein, Feuchtigkeit
von außen abhalten und ein geringes Eigengewicht haben.
Renommierte Fahrradbekleidungshersteller, aber auch Discounter, versehen ihre
wasserfesten Textilien mit einer Maßangabe: Der Wassersäule. Leider wissen viele
Kunden nicht, was diese Angabe in der Praxis bedeutet. Grundsätzlich gibt die
Wassersäule, in Millimetern ausgedrückt, die Dichtigkeit eines Gewebes an. Wie
ermitteln die Hersteller diesen Wert? Im Labor werden zehn Quadratzentimeter des
zu testenden Stoffes unter ein Messrohr gespannt. Nun wird dieser Zylinder nach
und nach mit Wasser befüllt. Dabei wird 24 Stunden lang beobachtet, wann sich
Tröpfchen an der Unterseite des Stoffes bilden. Dies passiert, wenn das Wasser
sich durch das Gewebe drückt. An der Füllhöhe lässt sich in Millimetern ablesen,
wann dies der Fall war.
Grundsätzlich gilt: Je höher die angegebene Wassersäule, um so dichter ist
die Fahrradbekleidung. Ab einer Wassersäule von 1300 Millimetern gilt ein Stoff
als wasserdicht. Wichtig ist dabei, dass auch die
Atmungsaktivität von Regenhose
und
Regenjacke gewährleistet ist. Mit zunehmender Dichtigkeit lässt
dieser Wert oft nach, und der Fahrradfahrer kommt verstärkt ins schwitzen, weil
der Schweiß nicht nach außen weitergegeben werden kann.
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