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Vorbereitung für einen Radmarathon

So bereitet man sich als Radsportler optimal auf einen Radmarathon vor

Wenn in wenigen Wochen die 99. Auflage des wichtigsten Radsportrennens die “Tour de France” beginnt, werden weltweit Millionen von Menschen gebannt vor dem Fernsehen sitzen und viele Freizeitsportler werden die enormen Ausdauer- und Kraftleistungen der internationalen Radsportprofis bestaunen. Doch wie bereiten sich Radsportler auf ein derartiges Turnier vor? Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Fragestellung “Wie bereitet man sich als Radsportler optimal auf einen Radmarathon vor?”, wobei das Ergebnis, eine Einteilung in drei Vorbereitungsphasen, für Profis als auch Freizeitsportler gilt, welche sich an der professionellen Vorbereitung so nah wie möglich orientieren sollten, um maximale Leistung bei einem Wettkampf erzielen zu können.

Phase 1: Das Training

Auf einen Radmarathon wie die jährlich stattfindende “Tour de France” können sich Radsportprofis nahezu ein gesamtes Jahr lang vorbereiten, wobei man auch die Teilnahme an anderen, kleineren Radsportevents, in gewisser Hinsicht als Vorbereitung auf die große “Tour de France” werten kann. Grundsätzlich ist es egal, ob man sich auf ein großes internationales Profirennen oder einen Radmarathon für Freizeitsportler vorbereitet. Die Vorbereitung sollte stets sehr ernst genommen werden, damit man die gewünschte Leistung am Tag des Wettkampfes auch abrufen kann. Im Rahmen der ersten Phase steht das Training im Vordergrund, sodass die Radsportler durch regelmäßiges Training mit steigenden Belastungen ihre Ausdauerfähigkeit verbessern.

Auch nichtradsportspezifisches Training wie beispielsweise Krafttraining der Bein- und Wadenmuskulatur ist in der ersten Phase wichtig, da die allgemeine Fitness und dadurch auch die Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Schnellkraft ist beispielsweise für Sprints wichtig, wobei auch Berganstiege sehr kräftezehrend sind und dem Körper alles abverlangen. Im weiteren Verlauf der ersten Phase, welche erst ein bis zwei Wochen vor dem Turnierbeginn beendet ist, hat jeder Radsportler die Aufgabe im Rahmen seines Trainings eine gewisse Zeit zu erreichen, welche zu seinem jeweiligen Turnierziel passt. Langsam und über mehrere Wochen muss man sich an die Zeit “rantasten“, welche man sich auch als das Ergebnis für den kommenden Radmarathon vorgenommen hat. Kurz vor dem Wettkampf (ein bis zwei Wochen) sollte man die Zielzeit erreicht haben und sich in einer erstklassigen körperlichen Verfassung befinden.

Phase 2: Mentale Vorbereitung

Schon während der Trainingsphase, aber insbesondere im Zeitraum danach (ein bis zwei Wochen vor Rennstart), kommt es insbesondere auf mentale Vorbereitung an. Als Radsportler ist man im Training oftmals stundenlang alleine auf dem Rennrad unterwegs und dabei muss man sich stets motivieren und an sich und seine Leistungsfähigkeit glauben. Auch kurz vor dem Turnierbeginn dürfen keine Selbstzweifel aufkommen, denn wer psychisch nicht voll belastbar ist, der verletzt sich wesentlich häufiger, beispielsweise aufgrund eines Sturzes und darüber hinaus kann man auch nur mit Hilfe von mentaler Stärke seine volle Leistungsfähigkeit abrufen. In der zweiten Phase der Vorbereitung ist es wichtig den Stress der Trainingsphase hinter sich zu lassen, beispielsweise durch Spaziergänge oder Meditation. Alles was den Sportler in dieser Phase von den kommenden Turnierbelastungen ablenkt und den Körper schont ist in diese Phase förderlich.

Phase 3: Ernährung unmittelbar vor dem Rennbeginn

Unmittelbar vor dem Start ist die Ernährung für Radsportler von enorm großer Bedeutung. Wie viele andere Ausdauersportler, betreiben auch Radsportler vor dem Beginn eines Radmarathons das so genannte “Carbloading”, da sie ihren Körper mit langkettigen und komplexen Kohlenhydraten versorgen müssen, um ausreichend Energie für die anstehenden Belastungen zu haben. Am Tag des Wettkampfes sollte man sich als Radsportler gesättigt, aber natürlich nicht überfüllt fühlen, wobei die Einnahme von Flüssigkeit sowie kurzkettigen Kohlenhydraten auch während des Fahrens sehr wichtig ist, um die Energie im Körper aufrechtzuerhalten und eine Dehydration zu vermeiden.