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Sonnenschutzcreme für Radfahrer

Sonnenschutz beim Radfahren nicht vernachlässigen

Als eine Sportart, die im Freien stattfindet, geht das Radfahren für gesundheitsbewusste Sportler stets mit der Notwendigkeit einher, nicht nur an die eigene Fitness zu denken, sondern auch die Bedürfnisse der Haut zu berücksichtigen. Daher ist es wichtig, in Bezug auf den richtigen Sonnenschutz eine sorgfältige Auswahl zu treffen. So sollte der UV-Schutz den sportlichen Rahmenbedingungen angepasst sein, unter denen der Radsport betrieben wird.

Jeder, der in der Sonne körperlich aktiv ist, sollte sich für Sonnenschutzcremes mit einem ausreichend hohen Lichtschutz-Faktor entscheiden. Ganz wichtig ist dabei der Hauttyp. Als Orientierung, je heller die Haut umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Denn ein hoher Lichtschutz-Faktor (LSF) verlängert die Zeit, in der die Haut relativ sicher vor Sonnenbrand geschützt ist (so genannter UVB-Schutz). Beim Radfahren im Gebirge sollte bedacht werden, dass dort die Sonne wesentlich intensiver und stärker als unter gewöhnlichen Bedingungen brennt: Die UV-Strahlungsintensität nimmt pro 1000 Meter zwischen 10 und 20 Prozent zu. In Kombination mit der dünneren Luft kann daher beim Radfahren in Höhenlagen schnell ein starker Sonnenbrand entstehen.

Mit der richtigen Sonnenschutzcreme können sich Radfahrer nicht nur vor Sonnenbrand schützen, sondern beugen darüber hinaus auch langfristigen Hautschäden vor. Denn UVA – Strahlen bewirken eine vorzeitige Hautalterung, können Sonnenallergien hervorrufen und zu irreversiblen Schäden an den Hautzellen führen. Da die Haut „nichts vergisst“, muss sie unbedingt vor einem Übermaß an UVA – Strahlung und deren Folgeschäden geschützt werden.

Neuer Standard ab Sommer 2009

Sportler sollten ferner darauf achten, dass der Lichtschutz-Faktor lediglich die Höhe des UVB-Schutzes ( Sonnenbrand) indiziert, jedoch keine direkten Rückschlüsse auf die Höhe des UVA – Schutzes zulässt. Der UVA – Schutz erhöhte sich also nicht automatisch mit zunehmender Höhe des Lichtschutz-Faktors. Was insbesondere bei Sonnenschutzcremes mit relativ hohen Lichtschutzfaktoren ein Gefährdung darstellen konnte. So war es bisher. Ab Sommer 2009 ändert sich dies. Der neue Standard die europaweite gültige COLIPA – Ratio besagt, das der UVA – Schutz in Relation zum UVB – Schutz stehen muss. Mit steigendem Lichtschutzfaktor muss auch der UVA Schutz, der u.a. für frühzeitige Hautalterung verantwortlich ist, nach diesem Standard ansteigen. Er muss immer ein Drittel des UVB – Schutzes betragen.

Die EU Norm ist daran zu erkennen, das in einem Kreis die Buchstaben UVA dargestellt werden.

Für Sport treibende ist es überaus wichtig, das die Sonnenschutzcreme wasserfest und schweißresistent ist. Darüber hinaus spielt auch das Alter des Sonnenschutzmittels eine Rolle. Überlagert, nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ( MHD) kann es den ihr zugedachten Sonnenschutz nicht mehr gewährleisten.

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