Radsportler, ganz egal ob Amateur- oder Profisportler, betreiben einen Ausdauersport der ganz besonderen Art, welcher dem Körper häufig über mehrere Stunden eine große Leistung abverlangt. Um diesem Leistungsanspruch gerecht werden zu können benötigen Radsportler natürlich jede Menge Energie und diese Energie muss dem Körper über die Ernährung zugeführt werden. Die Ernährung ist für Radsportler von enormer Bedeutung und wie viele andere Sportler müssen Radsportler vor allem auf Kohlenhydrate, Proteine, gesunde Fette, Vitamine und Mineralstoffe achten. Der folgende Artikel geht auf die wichtigsten Nährstoffe für Radsportler ein und erklärt weshalb Kohlenhydrate und Co. für die angestrebten Ausdauerleistungen so wichtig sind.
Genau wie andere Ausdauersportler, beispielsweise Marathonläufer, benötigen auch Radsportler eine große Menge Energie, welche der Körper am besten aus Kohlenhydraten gewinnen kann. Einige Stunden vor dem Wettkampf beziehungsweise dem Training sind insbesondere langkettige beziehungsweise komplexe Kohlenhydrate wichtig, welche den Körper über einen langen Zeitraum mit Energie versorgen. Langkettige Kohlenhydrate sind beispielsweise in Nudeln, Haferflocken, Kartoffeln oder Reis enthalten. Während der sportlichen Belastungen können Radsportler auch zu kurzkettigen Kohlenhydraten greifen, welche dem Körper schnell zur Verfügung stehen und für einen Energieschub sorgen. Kurzkettige Kohlenhydrate können dem Körper beispielsweise mit Hilfe von Dextrose, einer Banane oder einem Kohlenhydrat oder Haferflocken-Energieriegel zugeführt werden.

Vor, während und nach der sportlichen Betätigung ist die Kohlenhydratzufuhr für Radsportler sehr wichtig, wobei Sportler stets darauf achten sollten Kohlenhydrate, Proteine und gesunde Fette in einem ausgewogenen Verhältnis zu sich zunehmen, da der Körper nur so lückenlos versorgt wird und die Proteine insbesondere für die Muskeln sehr wichtig sind.

Während des Sports verlieren Radsportler sehr viel Flüssigkeit und daher ist es wichtig, dass Radsportler zusätzlich zu den zwei bis drei Litern der gewöhnlichen Flüssigkeitszufuhr, während des Trainings ca. 700 ml bis 1 Liter Wasser pro Stunde trinken. Bei einer zu geringen Flüssigkeitszufuhr kann es zu einer Dehydration und zu weiteren Nebenwirkungen wie Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen kommen. Auch isotonische Sportlergetränke sind für Radsportler sehr gut geeignet, da diese die bereits erwähnten kurzkettigen Kohlenhydrate enthalten und dem Körper dadurch einen zusätzlichen Energieschub geben. Damit die aufgenommene Flüssigkeit vom Körper möglichst schnell verwendet werden kann, ist es wichtig, dass die jeweiligen Getränke zwar gekühlt, jedoch nicht eiskalt sind, da die Flüssigkeit so schneller in den Dünndarm transportiert werden kann.