Dachträger für den Fahrradtransport auf dem Auto
Fahrrad-Dachträger bestehen aus einem Basisträger und Elementen zur
Fahrradfixierung, die darauf befestigt sind. Die Räder werden dabei in den
Schienen des Fahrradträgers mit Radhaltern festgezurrt und zusätzlich durch
Haltearme am Rahmen fixiert. Grundträger und Fahrradhalter brauchen dabei nicht
vom selben Hersteller zu stammen, da Adapter eine Kombination verschiedener
Fabrikate ermöglichen.
Jedoch muss der Grundträger, insbesondere im vorderen Bereich, unbedingt fest
mit dem Autodach verschraubt und die Träger einfach und sicher zu montieren und
zu handhaben sein. Die Verwendung selbstsichernder, korrosionsfreier Schrauben
und Verbindungen sollte dabei ebenso selbstverständlich sein wie der Einbau
einer Sekundär- oder Doppelsicherung, die bei Ausfall der Primärsicherung in
Aktion tritt.
Geschwindigkeit anpassen
Alle Teile müssen nicht nur einer Vollbremsung, sondern auch einem Aufprall
bei mindestens 30 Stundenkilometern standhalten; dabei verringert sich die
Gefahr herabfallender Ladung erheblich, wenn man alles, was sich leicht vom Rad
lösen könnte (Kindersitze, Luftpumpen ...), vorsorglich entfernt und den Träger
nicht vollständig bis zur ausgewiesenen Höchstbelastung belädt.
In unabhängigen Tests haben sich Dachträger mit Lifteinrichtung am
benutzerfreundlichsten erwiesen. In diesem Fall hebt ein schwenkbarer Hebelarm
die Fahrräder mittels Servounterstützung vom Boden auf den Träger oder es
schwenkt der bequem in Hüfthöhe beladbare Träger komplett nach oben, wobei die
Fahrräder übereinander liegend transportiert werden und somit beim Fahren einen
günstigeren Schwerpunkt bilden.
Generell ist es ratsam, mit Rädern auf dem Dach - egal in welcher Lage -
nicht schneller als 130 Stundenkilometer zu fahren.
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