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Radhose

Worauf ist bei einer Radhose zu achten

Eine gute Bekleidung und insbesondere die Radhose ist das A und O für jeden ambitionierten Fahrradfahrer und vor dem Kauf einer solchen Hose gibt es einiges zu beachten. Radhosen gibt es in verschiedenen Varianten, in kurz, lang und sogar mit Trägern und eignen sich gerade für längere Fahrten besser, als die ganz normale Jeans aus dem Kleiderschrank. Das Material, der im Handel erhältlichen Radhosen, variiert zwischen 100% Polyester aber auch Stoffen, die aus einem Elasthan – Polyamidgemisch bestehen. Beide Stoffe zeichnen sich durch ihren hohen Tragekomfort und Strapazierfähigkeit aus, sind sehr weich und ganz wichtig, sie sind schmutz abweisend und trocknen recht schnell. Ein gewisser Anteil an Elasthan (bis zu 20 %) trägt erheblich zur Passform der Radhose bei. Dieses auch als Wunderfaser bezeichnete Material, welches sich sehr stark dehnen lässt, trägt dazu bei, das die Radhose wie eine zweite Haut am Körper des Radfahrers anliegt.


Radhosen – die kleinen aber feinen Unterschiede

Des weiteren sollten die Nähte möglichst flach sein, damit keine Scheuer- und Druckstellen während der Fahrt auftreten können. Teilweise sind sogar schon Radhosen erhältlich, bei denen die einzelnen Stoffbahnen nicht mehr genäht, sondern zusammengeschweißt werden, so dass überhaupt keine Reibungsflächen mehr entstehen. Bei guten Radhosen wird an der Sitzfläche ein weiches Polster aus Leder/Kunstleder eingearbeitet, welches aus atmungsaktivem Material besteht und für einen bequemen Sitz gerade auf längeren Strecken sorgt und auch Stöße bei unebener Strasse ein wenig absorbiert.
Sitzpolster einer guten Radhose

Für welche Art von Radhose man sich entscheidet, ist reine Geschmacksache, aber natürlich auch immer witterungsabhängig. Radhosen mit Trägern sind der Hingucker schlechthin und durch die elastischen Träger um einiges bequemer, da sie während des Fahrens nicht rutschen und verrutschen können. Kurze Radhosen, oder welche, die gerade über das Knie reichen, sollten unten an den elastischen Beinabschlüssen auf jeden Fall mit Silikonstoppern versehen sein, damit die Hosenbeine nicht nach oben rutschen und scheuern können, was leider noch nicht bei allen, im Handel erhältlichen, Radhosen der Fall ist. Eine gut sitzende Radhose sollte über einen elastischen Bund verfügen, dehnbar sein und darf vor allem weder oben, noch im Schritt, oder an den Beinabschlüssen irgendwie einschneiden. Wer beim Kauf auf gute Qualität, den richtigen Stoff, eine bequeme Passform und genügend Bewegungsfreiheit achtet, wird lange Freude an seiner Radhose und dem Radsport haben.
Elastischer Beinabschluss
Für die Übergangszeit sind Radhosen mit 3/4 Länge eine gute Alternative zur langen Radhose. Da sie auch noch die Kniegelenke bedecken ist ihr Einsatzgebiet die kühlen Abendstunden. Für die kalte Jahreszeit empfiehlt sich dann aber doch die Winterhose. Meist mit einem Windschutz und einem zusätzlichen Schutz für den Rücken und die Nieren ausgestattet, lassen sich auch kalte Wintertage damit meistern. Gerade für die kalte Jahreszeit haben sich Fahrrad Trägerhosen bestens bewährt.

Je länger die Touren werden und damit der Aufenthalt auf dem Fahrradsattel umso mehr spielt die Qualität der Radhose eine entscheidende Rolle.

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