Die Erfindung des (Fahr-)Rads gehört zweifelsohne zu den genialsten der Menschheitsgeschichte. Kilometerweite Distanzen können plötzlich fast mühelos überwunden werden und die Reichweite des Menschen aus eigener Muskelkraft wurde exponentiell erweitert. Obwohl schon Ende des 19. Jahrhunderts Radsportveranstaltungen ausgetragen wurden, war Rad fahren lange Zeit in erster Linie Verkehrs- und Transportmittel. „Radeln“ wurde erst mit der Einführung des Mountainbikes in den 1990ern zum perfekten Volkssport. Seither gab es in Technik und Material rasante Entwicklungen. Dank Carbon- oder Alurahmen wiegt ein gutes Fahrrad heute unter 10 kg, die Schaltung reagiert sehr viel direkter, die Übersetzung der Gänge ist feiner differenziert und seit ein-zwei Jahren macht sich auch schon der nächste Trend breit: 29er Reifen, die mit einem Durchmesser von 29 Zoll ruhigeres Fahrverhalten auf unebenem Untergrund versprechen.

Inhaltsverzeichnis


Die Grundausstattung an Radbekleidung

Radfahren ist Ausdauersport in Reinstform. Während beim Laufen oder Langlaufen Steigungen im Gelände durch erhöhten Kraftaufwand überwunden werden, ist es beim Radfahren durch die unterschiedliche Übersetzung der Gänge möglich, bei konstantem Kraftaufwand unterschiedlichstes Gefälle zu bewältigen. Der Anspruch an Radsportler besteht also nicht in der kurzfristigen Mobilisierung von Kraft, sondern im Durchhalten über weite Distanzen. Dazu braucht man natürlich die passende Kleidung.

Wichtigstes Kleidungsstück beim Radfahren ist die Hose, die in der Regel einen Einsatz zum bequemeren Sitzen auf dem harten Sattel. Da die Knie beim Treten relativ stark angewinkelt werden, ist es den meisten Sportlern angenehm, wenn die Hose eng anliegt und somit nicht hin- und herrutscht. Wer eher auf die B-Note achtet, schließt sich dem aktuellen Trend der weiten Hosen an, die eher an Surf- und Baggy Pants erinnern.

Als unterste Schicht sollte auf jedem Fall saugfähige Funktionsunterwäsche getragen werden, die Feuchtigkeit aufnehmen kann. Das ist vor allem im bergigen Gelände wichtig, wo man verschiedene Witterungsverhältnisse in kürzester Zeit antreffen kann. Aber auch wer sich im Flachland aufhält, wird die Temperierung durch Funktionsunterwäsche zu schätzen wissen. Alternativ zur Funktionswäsche kann ein Trikot gewählt werden, das speziell für den Radsport geschnitten ist, also am Rücken länger als an der Brust, und ähnliche Eigenschaften mitbringt. Trikots haben meistens einen Zipper an der Brust, sodass während der Fahrt die Belüftung reguliert werden kann.

Damen Fahrrad Winterjacke in modischer Farbe mit per Reißverschluss verschließbarer Rückentasche und reflektierenden ElementenBei kühlerem Wetter dient eine Jacke der Isolierung. Sie muss in erster Linie winddicht sein und den Fahrtwind abhalten. Je nach Witterung empfiehlt sich auch eine Jacke mit Wasser abweisenden Eigenschaften. Für alle Bekleidungsstücke gilt, dass sie möglichst leicht sein sollen und nicht zu stark Wärme speichernd, gleichzeitig aber isolierend gegen den Fahrtwind. Und wie immer im Sport lautet die Devise: Zwiebellook gewinnt. Und ein Rucksack mit Kleidung zum Wechseln oder Drüberziehen sollte zumindest für den Breitensportler keine allzu große Mehrbelastung sein.

Moderne Radbekleidung muss heute hohen Anforderungen genügen. Sie soll vor Witterungseinflüssen Schutz bieten, die Verletzungsgefahr bei Stürzen mit dem Rad minimieren, aerodynamisch sein und klimaausgleichend. Modernste Technologien bei der Herstellung hochwertiger Fahrradbekleidung machen dies möglich.

An den kurzen enganliegenden Radtrikots erkennt man den Radsportler

sind für Damen und Herren wie auch für Kinder die wichtigste Bekleidung auf dem Rad. Bikeshirts sind sowohl mit langen als auch mit kurzen Ärmeln oder ärmellos erhältlich. Für den Sommer gibt es Radshirts aus speziellen leichten Stoffen, die die Feuchtigkeit welche durch das Schwitzen entsteht aufgenommen wird und an die Außenseite weitergeleitet wird. So bleibt die Haut trotz Schwitzens angenehm trocken und man fühlt sich wohl auf dem Bike. Beliebt beim Radtrikot sind auch sogenannte Mesh-Materialien. Mesh ist ein sehr dünner Netzstoff, der den Vorteil bietet, dass die Haut durch die Netzstruktur immergut belüftet wird.

Langarm Radtrikots – die Übergangs Fahrradkleidung

Langarm Wintertrikots sind für die Übergangszeit eine alternative zur klassischen RadjackeFür den Winter gibt es langärmelige Trikots aus wärmenden und windabweisenden Materialien, die trotz Winddichte dafür sorgen, dass der Körper warm und trocken bleibt und nicht feucht wird. Auch bei den Wintertrikots werden Fasern eingesetzt, welche die Feuchtigkeit von innen nach außen leiten. Radtrikots sind in der Regel mit einer Rückentasche ausgestattet, in der man persönliche Dinge wie Schlüssel, aber auch zum Beispiel einen Ersatzschlauch transportieren kann. Radjacken für Mtb und Race gibt es mit verschiedenen Funktionen. Für Regengüsse gibt es sehr leichte Regenjacken. Sie sind meist so klein zusammenfaltbar, dass sie in der Rückentasche Platz haben und nur bei Bedarf herausgeholt werden. Winddichte Jacken sind praktisch für nicht so warme Tage. Sie halten Wind und Kälte zuverlässig ab.

Radjacken für jedes Fahrrad Wetter

Eine Fahrrad Softshelljacke kann sowohl bei Regenschauern als auch bei Kälte den Radfahrer gute Dienste leistenFür sehr kalte Tage gibt es warme Thermo Softshell Jacken. Sie halten nicht nur Kälte und Zug ab, sondern verhindern die Auskühlung des Körpers. Die verwendeten Fasern sind fast immer Mischungen aus Polyester oder Polyamid, bei dehnbaren Stoffen in Verbindung mit Elasthan. Durch spezielle technische Verfahren erhalten die Produkte ihre Funktionen wie Atmungsaktivität oder Windresistenz. Nur selten werden bei Radbekleidung Baumwollstoffe verarbeitet, da Baumwolle die Feuchtigkeit zwar gut aufnimmt, sie aber nicht nach außen transportiert.  Der Biker hätte somit feuchte Kleidung. Dies ist nicht nur unangenehm für den Fahrer, sondern erhöht auch das Erkältungsrisiko.

Radhosen sind die wichtigste Radklamotte

Eine Lange Radhose mit Träger ist gerade im Winter unverzichtbarer Bestandteil jedes BikersDie Radhose gibt es in kurz, als halblange (3/4) und als Langmodell. Einige Modelle sind mit einem Gummizugbund in der Taille ausgestattet, andere sind Trägerhosen ohne störenden Gummibund.

Die meisten Radler-Hosen sind im Schritt gepolstert. Dadurch wird die empfindliche Bereich geschützt, die sonst durch das Sitzen auf dem schmalen Sattel wund und schmerzend werden kann. Diese gibt es ebenfalls in Sommer- wie Winterqualität mit denselben Eigenschaften wie Winddichtigkeit, nach außen leiten des Schweißes oder Thermofleece gegen Kälte. So kann man auch die kalte Jahreszeit on Road sein.

Armlinge und Beinlinge erweitern den Einsatzbereich jeder Fahrradbekleidung

Armlinge können aus einem kurzen Shirt schnell ein langes machen und fallen beim Transport kaum auf

 

sind ergänzende Radbekleidung an kühlen Tagen und machen aus einem kurzen Trikot bzw. einer kurzen Hose lange Bike Wear. Arm- und Beinlinge sind praktisch, da man sie auch unterwegs schnell an- und ausziehen kann.

 

Radhandschuhe sind verantwortlich für guten Grip am Lenker und schützen bei Stürzen und widrigen Wetter

Ein sehr wichtiges Kleidungsstück sind spezielle Fahrradhandschuhe. Da diese meist in black gehalten sind und man mit dem Bike leicht übersehen werden kann sind Reflektoren empfehlenswert. HandschuheSie schützen vor Kälte, und durch ihre Polsterung die empfindlichen Handinnenflächen vor Schwielen und Schmerzen. Für Fahrrad Fahrer gibt es diese mit und ohne Fingerspitzen, aus Leder oder Kunstfaserstoffen, gepolstert oder ungepolstert. Beim Sturz kann ein guter Radhandschuh Verletzungen wie Schürfwunden verhindern.

 

Fahrradschuhe geben Halt und sorgen für Vortrieb – besonders für ambitionierte Radfahrer

Fahrradschuhe geben durch besondere Klicksysteme halt und verbinden Fuß und PedalOhne passende Schuhe man kaum Radfahren. Spezielle gibt es für das Mountainbike oder Rennrad diese sind unter der Sohle mit einem System ausgestattet, mit welchem sich der Radfahrer in den Pedalen festhaken oder sich einklicken kann. Beim Kauf und Versand muss darauf geachtet werden, dass die Pedale zum Schuhsystem passen.

 

Radhelme schützen – darum nie oben ohne

Fahrradhelme sind das wichtigste Kleidungsstück des Radfahrers zum Schutz vor schweren Kopfverletzungen. Dieser muss enganliegend und gut passend sein. Beim Kauf kann es notwendig sein, verschiedene Modelle zu probieren, um den passenden zu finden.  Dies ist beim Online Shop leider nicht möglich, was den Händler vor Ort lukrativer macht.

Radbrillen sorgen für gute Sicht und schützen die Augen

sind für den Radfahrer ebenfalls wichtig. Sie schützen die Augen vor Sonne, Zugluft, Insekten, Schmutz und Staub. Eine gute kann den vor Unfällen schützen. Eine Brille ist bei Regen meist nachteilig, da durch die Regentropfen und das Spritzwasser von den Reifen die Sicht an den Gläsern eingeschränkt ist. Brillenträger sollten also auf Kontaktlinsen ausweichen. Bei Sonnenschein dagegen ist eine Brille wichtiger Teil der Ausrüstung. Sie schützt einerseits vor UV-Strahlung, gleichzeitig aber vor Fahrtwind und Insekten. Die Brille muss gut sitzen und bruchsichere Gläser haben, damit im Falle eines Sturzes keine Verletzungsgefahr durch Glassplitter besteht. Je leichter die Brille auf dem Nasenrücken sitzt, umso angenehmer ist sie zu tragen. Die Tönung der Gläser sollte nicht zu dunkel gewählt werden, damit der Kontrast der Fahrbahn noch gut wahrnehmbar ist. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle mit verschiedenen Funktionen. Eine mit Sehstärke sollte ausschließlich vom Optiker angefertigt werden. Praktisch aber auch gewöhnungsbedürftig sind solche, die sich der Stärke des Sonnenlichts anpassen.

Radsocken sorgen für ausgewogenes Fußklima und gehören zur guten Radsportbekleidung dazu

Radsocken sorgen dafür das die Füße in den Schuhen trocken bleiben und man sich wohl fühltwerden gerne unterschätzt. Socken sind zu jeder Jahreszeit ob Sommer oder Winter für den Radsportler ein unverzichtbares Accessoire. Sie tragen dazu bei das Fußklima zu regulieren.

 

Radbekleidung für alle Jahreszeiten von Frühling bis Sommer sowie Herbst und Winter

Wer an sich selbst den Anspruch erhebt, ein echter Radfahrer zu sein, der beschränkt sich natürlich nicht auf Schönwetterausfahrten. Dabei ist zu beachten, wie sich der Fahrbahnbelag mit der Witterung verändert. Wer auf geteerten Wegen unterwegs ist, kann auch bei Regen und Kälte halbwegs übersichtliche Verhältnisse erwarten, da Straßen und Fahrradwege in der Regel gut gewartet werden, Laub und Äste werden zeitnah entfernt und Schnee geräumt. Kritisch kann es werden, wenn es nach längerer Hitzeperiode plötzlich regnet, dann können die Radwege durch aufgeweichten Sand und Staub leicht schmierig werden. Und auch im Herbst sollte man nicht vergessen, dass herabfallendes Laub und Tau eine oft rutschige Angelegenheit ergeben können. Schwieriger einzuschätzen sind dagegen die Verhältnisse auf Waldwegen und Schotterpisten. Nasse Wurzeln und moosige Steine können bei Regen schnell in einer Rutschpartie resultieren. Der geübte Fahrer kann die Strecke meist gut einschätzen, Vorsicht und gute Selbsteinschätzung sind aber dringend zu empfehlen, und dass ein Helm getragen werden sollte, versteht sich von selbst.

Lange Hosen und Kniestrümpfe helfen gegen kalte Füße und mehrere Schichten an Oberbekleidung isolieren gut. Kritische Stellen beim Radfahren sind Hände, Kopf und Rücken, da diese Körperteile relativ statisch bleiben und über sie der größte Wärmeverlust droht. Bei kalten Temperaturen ist also auf Handschuhe zu achten, die aber so viel Fingerspitzengefühl übrig lassen, dass die Schaltung gut bedient werden kann und der Lenker sicher gehalten werden kann. Halstücher halten ebenfalls schön warm und verhindern Zugluft am Nacken. Bei ganz halten Temperaturen kann unter dem Helm eine Mütze angezogen werden. Für den Übergang oder als zusätzliche Wärmedämmung ist eine Weste empfehlenswert, die den Rücken warmhält, ohne zu überhitzen.

Die ganz Harten und den Radsportlern lassen sich auch von Regen nicht aufhalten und setzen demnach auf eine gute wasserdichte Jacke, die vor allem am Kragen gut abschließt und am Rücken lang genug ist, um Spitzwasser abzuhalten. Auch wasserdichte Hosen sind dann zu empfehlen. Und je kälter die Temperaturen, umso dicker darf die Kleidung natürlich sein. Es bedarf ein wenig Zeit und Ausprobierens, bis man selbst die ideale Kombination für sich gefunden hat, daher ist es vor allem für den Beginn der Radsportkarriere ratsam, eine dicke Notfalljacke dabei zu haben.

Reflektierende Fahrradbekleidung erhöht die Sichtbarbarkeit

Mindestens genauso wichtig, wie das Sehen, ist für Radfahrer aber auch das gesehen werden. Speziell in der Dämmerung, bei Nebel und Regen werden Radfahrer leicht von Autofahrern übersehen, auch deshalb, weil man nicht mit ihnen rechnet. Es macht also Sinn, sich Reflektoren für Fahrrad und Kleidung anzuschaffen oder gleich von vornherein reflektierende Kleidung zu kaufen. Wer bis nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, wird um eine Stirnlampe ohnehin nicht herumkommen, aber auch in der Dämmerung kann diese Sinn machen, denn eine Lichtquelle heißt nicht nur sehen, sondern auch gesehen werden.

Radfahrer sehen sich meist selbst nicht als Teilnehmer am Straßenverkehr, sie sehen die paar Kilometer Teer eher als lästige Anreise zwischen Haustür und Mountainbike-Trail oder als kürzeste Verbindung zwischen zwei Offroad-Abenteuern. Leider fehlt den meistens Autofahrern für diese Art von Interpretation jegliches Verständnis. Und da Radfahrer im Zweikampf mit motorisierten Verkehrsteilnehmern in der Regel den Kürzeren ziehen, sind sie gut daran beraten, vorausschauend zu fahren und sich entsprechend auszurüsten. Neben Reflektoren und Licht ist der Helm im Straßenverkehr ein Muss. Und im Grunde ist jeder Radfahrer, der sich im Straßenverkehr bewegt – und sei es nur, um schnellstmöglich zum Einstieg seiner Tour zu kommen – dafür verantwortlich, dass sein Fahrrad den Ansprüchen der Verkehrssicherheit genügt. Reflektoren nach vorne, nach hinten und an den Rädern sind Investitionen im einstelligen Eurobereich und eine Gewichtszunahme im Grammbereich. Wer sich also nicht gerade im Profisport verortet, sollte über so eine Nachrüstung ernsthaft nachdenken.

Radsportmode für Damen und Herren

Ein langärmliges Radtrikot mit durchgehendem Frontreißverschluss sowie einer Rücktasche in einer modischen und funktionellen Ausführung ist eine gute Wahl für radsportbegeistere Damen Jenseits der Sicherheit darf aber Rad fahren natürlich auch Spaß machen und im passenden Outfit fühlt man sich gleich doppelt motiviert. Ende der 1990er waren Team-Telekom-Trikots in Mode, diese sind heute ebenso im Altkleidersack verschwunden wie die weiße Weste des zugehörigen Teams. Der Profi-Radsport hat in Deutschland drastisch an Ansehen eingebüßt, gleichzeitig sind die Umsätze in Sportfachgeschäften an Radsportartikeln so hoch wie noch nie. Heute setzt man mehr auf individuelles Outfit, funktionales Material und – ebenfalls ein neuer Trend – Nachhaltigkeit der Herstellung. Neben stylishen Outfits für Herren haben auch die Damen diese Nische für sich entdeckt. Die Anatomie der Frau verlangt leicht andere Schnitte, um eine optimale Passform zu erreichen. Klare Farben wie blau, weiß oder grün dominieren in dieser Saison. Figurbetonte Schnitte und funktionales Material sind die wichtigsten Merkmale der Radsportmode.

Radbekleidung für Kinder

Auch was Kindermode angeht, hat die Radsportindustrie einiges im Repertoire, um die kleinen Nachwuchstalente sicher und schick durch die Saison zu bringen. Wichtig bei Kindern ist natürlich vor allem ein passender Helm, der regelmäßig bezüglich Größe geprüft werden muss. Aber auch gut sitzende, angenehme Kleidung ist entscheidend dafür, dass die kleinen Helden sich wohlfühlen und ihren Bewegungsdrang uneingeschränkt ausleben können. Denn ausdauernder Nachwuchs, der nicht quengelt, weil die Kleidung zu heiß oder zu kalt ist, ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Familien-Radausflugs.

Radbekleidung im Trachtenlook

Ein weiterer Trend, der inzwischen auch den Radsport erreicht hat, ist die Trachtenmode. Schon zu Opas Zeiten war es üblich, in Lederhosen und Trachtenhemd in die Pedale zu treten, um anschließend beim Gipfelbier gut gekleidet Eindruck auf Oma zu machen. Nachdem die Tracht zwischenzeitlich aus der Mode gekommen ist, erlebt sie jetzt ein Comeback. Die Kombination aus funktionalem Material und Retro-Optik bestimmt die neueste Kollektion. Kleine Karos in blau oder grün, Motive wie Lebkuchenherzen, Rüschen und Schleifen zieren den modebewussten Sportler von heute.

Das freut vor allem auch Einsteiger in die Trendsportart Radfahren oder Gelegenheits-Radler, denn ab sofort brauchen sie keine Angst mehr zu haben: Neben knallengen Hosen und köperbetonten Tops gibt es jetzt auch wieder schmeichelnde Outfits für die stabileren Formate unter den Radfahrern. Das klassische Karohemd mit Hirschknöpfen (in der aktuellen Version auch als Imitat erlaubt), kleidet den beleibteren Fahrer einfach doppelt gut. Und Amateur-Radfahrer sind auf den Gipfeln der Berge derzeit in guter Gesellschaft: Eine sehr dankenswerte Erfindung der letzten Jahre ist nämlich das E-Bike. Ein unauffälliger Elektromotor unterstützt den Kraftaufwand beim Treten und erleichtert somit das Fahren auch für ungeübte Fahrer und Senioren. Das erschließt den Radsport plötzlich generationenübergreifend und die Wirte auf den Berggipfeln freuen sich über unerwarteten Kundenzuwachs.

Outfits für Mountainbiker

Neben E-Bikern und Breitensportlern wächst aber auch die Szene der leistungsambitionierten Sportler ständig. Vereine verzeichnen eine ungebrochen starke Nachfrage in den Teams. Der Radsport lässt sich grundsätzlich in drei Untergruppen einteilen: Mountainbike (von Kennern als MTB abgekürzt), Rennrad und Triathlon.

Herren Mountainbike Radhose mit herausnehmbarer Innenhose mit Sitzpolster und justierbarem Taillenbund Mountainbiken ist selten im Verein organisiert. In seiner ursprünglichen Form bedeutet es „Bergfahren“, also alles, was abseits des Straßenverkehrs passiert. In den 1990ern in den USA salonfähig gemacht, ist Mountainbiken in rasanter Geschwindigkeit auch bei uns angekommen. Das Gros der Mountainbiker sind nach wie vor Individualisten, die sich ihre Trails alleine oder in der Clique suchen, mit ausgeschilderten Forststraßen und Waldwegen zufrieden sind und das Naturerlebnis schätzen. Mittlerweile gibt es aber auch häufig Cross-Wettkämpfe und gut besuchte Bike-Parks mit abgesteckten und präparierten Downhill-Strecken. Stylistisch verwandt ist das Downhill-Mountainbiken mit Motocorss-Fahren: Weite Klamotten, coole Outfits, Integral-Helme sowie Knie- und Ellenbogenschoner gehören zur Grundausrüstung. Adrenalin-lastige Trails, Stunts, Sprünge und Tricks machen den harten Kern der Szene aus.

Triathlon Bekleidung im Wasser auf dem Rad und per Pedes

Ein zweiteiliger Triathlon Anzug besteht aus einer Triathlonhose und einem ärmellosen TrikotEine Spezialform ist Triathlon. Wie der Name schon sagt, kombiniert Triathlon drei Sportarten, nämlich Schwimmen, Radfahren und Laufen (in dieser Reihenfolge). Das Geheimnis ist also, in allen Bereichen leistungsstark zu sein und vor allem auch einen schnellen Wechsel von der einen zur anderen Sportart zu meistern. Der Wechsel wird häufig als „vierte Disziplin“ bezeichnet, da hier im Wettkampf wertvolle Zeit verloren gehen kann. Wichtig ist also unkomplizierte Kleidung, die schnell aus- und angezogen werden kann. In der Olympischen Distanz (Kurzstrecke) steht vor allem das Tempo im Vordergrund. Wer sich aber auf Iron-Man-Distanz wagt (und immer mehr Breitensportler tun das), muss bei der Wahl der Kleidung zusätzlich beachten, dass diese über eine lange Strecke funktional passend sein muss.

Fahrradbekleidung online kaufen

Marken Bikewear ist im Versand Handel ist speziellen Shops für Damen, Herren und Kinder erhältlich. Sind die Artikel in den Warenkorb gelegt kann dieser jederzeit angezeigt werden. Auch der Versand der Produkte ist problemlos und die Versandkosten sind meist überschaubar, z.T. je nach Warenkorb auch kostenlos. Über einen Newsletter kann man sich jederzeit über neue Produkte und Angebote informieren. Moderne Radbekleidung  2013 / 2014 kann alle Wünsche erfüllen um Spaß damit zu haben. Sowohl vom Design als auch vom Material kann Pearl iZUMi durchaus empfohlen werden. Die Elite Serie bietet Preis und Leistung gleichermaßen.

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